Testturm


Aufzugstestturm: ThyssenKrupp Elevator hält am geplanten Standort Rottweil fest

vom 11.09.2013

Suche nach neuem geeignetem Baugrundstück zeigt bereits erste Erfolge

ThyssenKrupp Elevator wird seinen Testturm für Hochgeschwindigkeitsaufzüge nicht wie geplant im Rottweiler Gewerbegebiet Neckartal errichten. Dies hat das Unternehmen auf Basis der Wirtschaftlichkeitsberechnung für das laufende Bieterverfahren entschieden. Die Untersuchungsergebnisse von drei Tiefenbohrungen am bisher favorisierten Standort haben gezeigt: Um die nötigen Voraussetzungen für den Bau des Aufzugstestturms zu schaffen, wären sehr aufwändige Fundamentierungsmaßnahmen auf dem bestehenden Grund nötig.

Gemeinsam mit der Stadt Rottweil sucht das Unternehmen zurzeit einen geeigneten Alternativstandort für den 235 Meter hohen Testturm. Eine vielversprechende Möglichkeit befindet sich dabei im Industrie- und Gewerbegebiet Berner Feld: Eine bereits erfolgte Bohrung auf dem Gelände, welches gut 800 Meter vom bisherigen Standort im Neckartal entfernt ist, zeigt eine gute Tragfähigkeit des Bodens. Für eine genauere Untersuchung sind neue Tiefenbohrungen erforderlich, doch unabhängige Experten und Geologen bestätigen schon heute: Die Bodenbeschaffenheit sei absolut geeignet.

„Die nun notwendige Suche nach einem neuen geeigneten Baugrundstück ist zwar ein Dämpfer“, so Alexander Keller, Chief Executive Officer der Operating Unit Central/Eastern/Northern Europe (CENE) von ThyssenKrupp Elevator. „Dennoch halten wir weiter an Rottweil als zukünftigen Standort für den Aufzugstestturm fest. Die Standortvorteile von Rottweil mit seiner Einbindung in den Hightech-Gürtel rund um Stuttgart, die zentrale Lage in der Nähe unseres Technologieparks in Neuhausen auf den Fildern sowie die politische Unterstützung von Oberbürgermeister Ralf Broß, Bürgermeister Werner Guhl und des Rottweiler Gemeinderats sind für uns weiterhin die wichtigsten Gründe für den Bau des Testturms in Rottweil. Sollte das nun identifizierte Ausweichgrundstück geeignet sein, ist dies ein entscheidender Schritt nach vorn. Nun gilt es, den Dialog mit der Stadt Rottweil und den Rottweiler Bürgern auf neuer Basis fortzusetzen; sachlich, transparent und konstruktiv – wie in den vergangenen Monaten.“

Von Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß bekommt Keller auch für den neuen Standort volle Rückendeckung: „Der Turm kommt an dieser Stelle sogar noch besser zur Geltung. Wir sollten die Chance, die uns ThyssenKrupp bietet, unbedingt nutzen: Rottweil erhält ein touristisches Highlight und positioniert sich als idealer Wirtschaftsstandort für innovative und kreative Unternehmen, die das Besondere lieben.“

Die Bürger werden weiter umfassend am Entscheidungsprozess beteiligt, so Broß: „Wir werden das Vorhaben im Gemeinderat ausführlich beraten und eine zweite Bürgerversammlung einberufen. Außerdem wird ThyssenKrupp die Höhenentwicklung mit einem Ballon vor Ort veranschaulichen, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann.“

In ihrer heutigen Sitzung werden die Mitglieder des Rottweiler Gemeinderats zunächst über die abschließende Bewertung des bisherigen Grundstücks im Neckartal und die ersten Ergebnisse bei der Suche nach einem alternativen Gelände informiert. Gleichzeitig präsentiert ThyssenKrupp den aktuellen Stand des kooperativen Bieterverfahrens plus einen detaillierten Zeitplan.

In der nächsten Gemeinderatssitzung am 25. September 2013 könnte der Gemeinderat über das weitere Vorgehen beraten und eine Bürgerversammlung, voraussichtlich am 14. Oktober 2013, einberufen.

Im Vorfeld der Bürgerversammlung ist am 28. und 29. September 2013 auf dem Berner Feld der Einsatz eines großflächigen Ballons geplant, der die Höhe des Aufzugstestturms von 235 Metern zeitweise markiert. Auf diese Weise erhalten die Bürger von Rottweil ein genaues Bild von den Größendimensionen. Die Standort-Entscheidung könnten die Ratsmitglieder dann voraussichtlich Ende Oktober auf den Weg bringen.




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