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Ausgangspunkt bahnbrechender Projekte

Wer die Zukunft aktiv mitgestalten will, benötigt Voraussetzungen der Extraklasse. Der neue Testturm bietet uns nie dagewesene Möglichkeiten und strotzt vor ausgefeilten Techniken und Features – eine einmalige Forschungseinrichtung für uns und sehenswertes Ausflugsziel für die Menschen der Region.

Tiefe Einblicke

Sehen Sie hier in einen unserer längsten Testschächte mit 260m Höhe. Insgesamt haben wir Testschächte mit mehr als 2,1 km Länge gebaut.

Tiefe Einblicke

Sehen Sie hier in einen unserer längsten Testschächte mit 260m Höhe. Insgesamt haben wir Testschächte mit mehr als 2,1 km Länge gebaut.

Genießen Sie auf Deutschlands höchster Aussichtsplattform einen beeindruckenden 360° Blick und Entfernungen bis > 200km.
Tagen Sie in Deutschlands höchstem Konferenzraum und entwickeln Sie Ihre Zukunftsstrategien. Mit Weitblick können Sie auch Berge versetzen.
In unserem Mediaraum erhalten Sie tiefe Einblicke in die Welt von Morgen. Lassen Sie sich mit Daten und Fakten überraschen, die Sie so nicht vermutet hätten.
Hier empfangen wir unsere Gäste und starten ein einzigartiges Erlebnis.

Ein Mammutprojekt in Höchstgeschwindigkeit

100 Ingenieure planten eines der spannendsten Bauvorhaben Deutschlands, das in weniger als zehn Monaten im 3-Schichtbetrieb gebaut wurde. Zum Einsatz kamen unter anderem 15.000 Kubikmeter Beton, 200 Felsnägel und 2.640 Tonnen Stahl.

Beeindruckendes Tempo beim Bau.

Mit einem Wachstum von 5,6 Metern pro Tag schaffte es der Turm dreimal so schnell wie eine Bambuspflanze unter perfekten Bedingungen zu wachsen.

Eindrucksvolles Schwergewicht.

40.000 Tonnen — das bringt der Turm auf die Waage. So viel wie insgesamt 8.000 Afrikanische Elefanten.

Große Ideen benötigen Platz.

Auf der Grundstücksfläche von insgesamt 10.000 Quadratmeter hätten etwa 50 Tennisfelder Platz.

Ein Projekt mit Tiefgang.

30.000 Kubikmeter Aushub wurden bewegt - das entspricht in etwa einem Gewicht von 60 Millionen gefüllten Wasserflaschen.

Höher als alle anderen.

Die bundesweit höchste öffentliche Besucherplattform auf 232 Metern ist über 80 Meter höher als die des Stuttgarter Fernsehturms und bietet einen spektakulären Rundum-Blick.

Technische Details

Lassen Sie sich beeindrucken, mit welchen Daten und Fakten der Testturm aufwartet. Klicken Sie hierzu auf die Markierungen und lassen Sie sich überraschen.

Aufzugsschächte: In insgesamt 12 verschiedenen Schächten können die Aufzugslösungen der Zukunft getestet und zertifiziert werden. Mit Höchstgeschwindigkeiten von 64,8 km/h geschieht das unter Bedingungen, die ihresgleichen suchen. Das seillose Mehrkabinenaufzugssystem MULTI wird hier zur Marktreife gebracht.
Wärmemanagement: Die Wärme aller unserer eingesetzten Komponenten und Ausstattungen werden in einem riesigen Wärmespeicher im Testturm gesammelt und von dort über Wärmetauscher in die zu beheizenden Räume zurückgeführt. Damit haben wir eine sehr hohe Selbstversorgung mit Wärme. Gemeinsam mit hochmoderner Lüftungs- und Klimatechnik haben wir so beste Voraussetzungen um effizient arbeiten zu können.
Energierückspeisung: In gewissen Beladungszuständen arbeiten die verbauten Seilaufzüge in generatorischem Betrieb und können während der Fahrt Strom erzeugen. Ca. 30% der Energie können wir so wiederverwenden.
Fassade: Die 17.000 Quadratmeter große Hülle aus einem PTFE-beschichteten Glasfasergewebe ist ein hochkomplexer Werkstoff: selbstreinigend, langlebig und von weitem fast transparent. Sie schützt das Bauwerk vor intensiver Sonneneinstrahlung sowie Wind und ermöglicht immer neue Lichteinfälle im Inneren des Turms. Darüber hinaus wird die Aerodynamik des Turmes optimiert und Schwankungen bei Sturm reduziert.
Aussichtsplattform: Die höchste öffentliche Aussichtsplattform Deutschlands auf 232 Metern Höhe bietet den Besuchern eine 360-Grad-Sicht bis auf die schwäbische Alb, den Schwarzwald und bei idealen Bedingungen bis zu den Alpen.
Auslenkung: Durch die natürliche Kraft des Windes kann die Auslenkung des Turmes bis zu 75 cm betragen. Um die Auslenkung des Turms zu reduzieren, ist ein Schwingungstilger eingebaut. Dieser Schwingungstilger ist weltweit der erste und Einzigste seiner Art, welcher auch aktiv genutzt werden kann. Dabei bringen wir in Testversuchen den Turm mit Linearantrieben zum Schwingen. Die Eigenfrequenz des Turms beträgt ca. 0,2 Hz. Somit haben wir hier mit unserem Testturm reelle Testbedingungen um die Technologien für morgen ideal vorzubereiten.
Gleitbauschalen: Beim Bau setzen wir auf die erste Wahl für die Errichtung von Türmen - die Gleitschalungskonstruktion wird mitsamt den Arbeitsplattformen an Gleitstangen hochgezogen und wächst dank mehreren Hydraulikhebern mit dem Turm. Während des "Gleitens" werden die üblichen Arbeitsschritte wie Betonieren, Bewehren und Nachbehandeln des Betons nie unterbrochen. Dies verhalf uns zu einer Rekordbauzeit der Turmhülle in 68 Tagen. Rekord.