Testturm

Aktuelle Höhe
244.1m

Update: So geht's jetzt weiter

Der Testturm in Rottweil wird planmäßig im Dezember vom Generalunternehmer Züblin an thyssenkrupp übergeben. Mit der Übergabe startet der offizielle Forschungsbetrieb im Turm. Zukünftige Aufzugsinnovationen werden dann am Standort Rottweil für die Metropolen dieser Welt entwickelt und zertifiziert.

Momentan finden im Turm der finalen Innenausbau und die Installation der Aufzüge statt.

Die Konstruktion der Fassade, die als derzeit höchstes Membranprojekt der Welt gilt, ist in vollem Gange. Es gibt zwei Zugangsmöglichkeiten für die Monteure um Ihre Arbeit zu verrichten. Ein ringförmiges Arbeitsgerüst, welches mittels drei Seilwinden in der Höhe verhoben werden kann und so jede beliebige Stelle der zylindrischen Fassade erreichen kann, und eine breite Arbeitsplattform, welche sich den Weg nach oben mit Hilfe von drei Triebstockschienen bahnt. Von dieser Arbeitsplattform werden die großen Stahlteile und dreidimensional gekrümmte Stahlrohre eingebaut. Letztlich wird auf die sechs spiralförmigen Rohrzüge das PTFE-Mesh-Membrangewebe montiert und der Turm erhält so sein finales Kleid.

Die Eröffnung der Besucherplattform für die Öffentlichkeit ist für 2017 geplant. Frühere Turmauffahrten sind leider nicht möglich. Lesen Sie hier mehr.


Der Bau im Zeitraffer


Live dabei:
Besuchen Sie uns auf der Baustelle

Während der Bauphase des Turms, die voraussichtlich noch bis Ende 2016 dauern wird, können Sie die Baustelle besichtigen. Am Berner Feld in Rottweil wurden eine ebenerdige Besucherplattform am Rande der Baustelle und ein Parkplatz eingerichtet. Hier parken Sie 90 Minuten kostenlos. Außerdem bietet die Stadt Rottweil regelmäßig geführte Besichtigungen an.

Alle Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter:
http://www.rottweil.de/

Jetzt herunterladen: Audio Guide zum Testturm! Laden Sie hier Ihren kostenlosen Audio Guide für Ihren nächsten Baustellenbesuch herunter.

Nach Ende der Bauarbeiten wird die Besucherplattform auf dem Testturm, die dann die höchste in Deutschland sein wird, voraussichtlich 2017 geöffnet werden. Frühere Turmauffahrten sind leider nicht möglich.

Zunächst planen wir mit einer öffentlichen Nutzung der Besucherplattform an drei Tagen pro Woche, Freitag bis Sonntag, um zu prüfen, inwieweit touristischer und Forschungsbetrieb sich vereinbaren lassen.

testturm_orientierungsplan

So geht’s: Kran aufstocken

Im Laufe der Gleitschalung von Mitte April bis voraussichtlich Mitte August 2015, wächst der thyssenkrupp Testturm auf 246m an. Mit ihm wächst der Kran und zwar sogar noch höher: Die sogenannte Hakenhöhe beginnt bei 90m und klettert bis auf 259m. Aber wie funktioniert das eigentlich?

Beim verwendeten Krantyp auf der Testturm-Baustelle in Rottweil handelt es sich um einen Liebherr 280 EC-H 12 Litronic. Der Kran ist mit einem leistungsfähigen 110kW Hubwerk ausgerüstet, um aufgrund der bei diesem Projekt erforderlichen Hakenhöhen von bis zu 259m hohe Hakengeschwindigkeiten zu erreichen.

Der Kran 280 EC-H ist montiert auf einem Turmsystem 500HC. Dieses besteht aus einzelnen, 5,8m hohen Turmelementen. Dieses Turmsystem wurde gewählt, um möglichst große Kletterschritte gewährleisten zu können und den Gleitschalungsbetrieb möglichst selten unterbrechen zu müssen.

Nach dem freistehenden Aufbau auf 90m Hakenhöhe wird der Kran schrittweise bis zu seiner Endhöhe geklettert: Am Kranturm ist eine sogenannte Klettereinrichtung montiert. Diese besteht aus dem Führungsstück und einer integrierten Hydraulikeinheit. Das Führungsstück umschließt den eigentlichen Kranturm, während das Kranoberteil mittels Hydraulik um genau eine Turmlänge nach oben gedrückt wird. Im Führungsstück ist eine entsprechend hohe Öffnung, welche das Einschieben eines weiteren, 5,8m hohen Turmelements zulässt. Anschließend wird dieses „eingekletterte“ Turmstück verbolzt und der Vorgang beginnt von neuem. Nach dem Einklettern mehrerer Turmstücke wird der Kranturm zur Stabilisierung mit sogenannten Verankerungsstreben am Bauwerk, also dem Testturm, fixiert und zur nächsten Zwischenhöhe weiter geklettert.

Dieser Vorgang kann mehrere Tage dauern. Ist das Bauwerk entsprechend weiter gewachsen, kann er von neuem beginnen bis die Endhöhe von 246m für das Bauwerk und 259m für den Kran erreicht ist.

Zur Veranschaulichung finden Sie auf Youtube ein Video:

Hier wird anhand des Liebherr Krans 1000 EC-B 125 Litronic ein solcher Klettervorgang gezeigt.



Der Testturm aus der Vogelperspektive.

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Die Eröffnung der Besucherplattform für die Öffentlichkeit ist für 2017 geplant. Frühere Turmauffahrten sind leider nicht möglich. Lesen Sie hier mehr.