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Rottweil beteiligt sich wieder an „Earth Hour“

Zum zweiten Mal beteiligt sich die Stadt Rottweil an der „Earth Hour“ des World Wide Fund For Nature (WWF) am Samstag, 28. März. Im Rahmen der weltweiten Aktion unter dem Motto „Time to Act! Für einen lebendigen Planeten“ wird die Beleuchtung am thyssenkrupp-Testturm, Alten Rathaus, am Hochturm und am Kapellenturm für eine Stunde abgeschaltet, um ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz zu setzen.

Die Earth Hour ist eine weltweite Aktion. Überall auf der Erde beteiligen sich laut WWF tausende Städte und vor allem Millionen Menschen an der „Stunde der Erde", indem sie um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde das Licht im eigenen Zuhause, von Regierungsgebäuden, Sehenswürdigkeiten oder Geschäften ausschalten. Wenn es der Menschheit nicht gelingt, die Erderhitzung auf 1,5°C zu begrenzen, drohen katastrophale Konsequenzen für uns Menschen und für die Natur, so der WWF in der Ankündigung der Aktion. Jede sechste Art könnte aussterben. Waldbrände würden häufiger, Dürren und Überflutungen heftiger.

„Auch in Zeiten der Corona-Pandemie dürfen wir den Klimaschutz nicht vergessen“, so Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß. „Die Erderwärmung macht leider auch jetzt keine Pause.“ Die Stadt möchte mit der Beteiligung an der „Earth Hour“ ein Zeichen gegen den Klimawandel setzen und hofft damit, gerade auch in Krisenzeiten das Bewusstsein bei den Bürgern für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung wach zu halten.

Nachdem die Beleuchtung des Testturms letztes Jahr während der „Earth Hour“ wegen des Vogelschutzes ohnehin größtenteils ausgeschaltet war, beteiligten wir uns dieses Mal auch ganz offiziell an der Aktion. „Auch in diesen Zeiten ist der Umweltschutz für uns ein wichtiges Anliegen. Beim Bau des Testturms haben wir unabhängige Gutachten eingeholt und die Planung der Turmbeleuchtung streng an den festgelegten, tierökologischen Anforderungen ausgerichtet. Für die Earth Hour schalten wir unsere LED-Strahler gerne aus, um ein Zeichen zu setzen,“ sagte Turmmanagerin Beate Höhnle.

 

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