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thyssenkrupp Elevator lässt Testturm in Rottweil im Licht erstrahlen und erweitert die Öffnungszeiten für Deutschlands höchste Besucherplattform

  • Ein klares, warm-weißes Licht setzt die Stoffumhüllung des Aufzugtestturms spätestens ab Januar mit Beginn der Abenddämmerung in Szene. Die Vorarbeiten für die Installation haben bereits begonnen
  • Rottweiler Gemeinderat stimmt Beleuchtungskonzept zu und verabschiedet touristischen Rahmenvertrag mit thyssenkrupp
  • 52 zusätzliche Besuchertage machen den Testturm mit seiner spektakulären Aussicht ab 2019 noch öfter für Gäste erlebbar

 

Die elegante Konstruktion des thyssenkrupp-Testturms in Rottweil wird in wenigen Wochen auch nachts von Weitem erkennbar sein: Gemeinsam mit der Stadt Rottweil sind gestern die Weichen für eine helle und klare Beleuchtung des Wahrzeichens gestellt worden. Die frostsensiblen Vorarbeiten für die dauerhafte Lichtinstallation haben bereits begonnen. Schon im Januar soll das höchste Gebäude Baden-Württembergs in der Dunkelheit in warmem Licht erstrahlen.

Wie von den Architekten Werner Sobek mit Helmut Jahn geplant, wird der thyssenkrupp-Testturm von unten nach oben ringförmig angestrahlt. Perfekt synchron zur spitz zulaufenden Form der Glasfaserumhüllung läuft auch die Stärke der geplanten Beleuchtung nach oben hin aus. Mit wenigen Ausnahmen, so in den tiefen Nachtstunden zwischen 1 Uhr und 5 Uhr, und während der regelmäßigen Wanderung der Zugvögel zwischen Brutstätte und Winterquartier, erstrahlt das Licht das ganze Jahr über. Für die Anbringung der Beleuchtung ist die Firma Hess GmbH Licht + Form aus Villingen-Schwenningen zuständig. Sie setzt 24 Strahler im Außenring direkt am Turm, der so genannten Berme, und 20 weitere Strahler außerhalb der Berme ein. Die Leuchten werden in Sondergehäusen eingebracht, so dass keine störenden Masten zum Einsatz kommen.

Turmmanagerin Beate Höhnle, die den höchsten Arbeitsplatz des Bundeslandes genießt und deshalb das Wahrzeichen der Ingenieurskunst in allen Wetterlagen und Jahreszeiten kennt, freut sich auf dessen optische Vollendung: „Die erleuchtete textile Architektur des Turms in der Nacht verbreitet einen ganz besonderen Zauber. Wirkt der Turm dank seiner Stoffhülle schon tagsüber schlank und edel, so definiert ihn das Licht im Dunkeln erst recht als einladendes, transparentes Wahrzeichen mit starker Ausstrahlung.“

Die Beleuchtung hat eine Änderung des städtebaulichen Vertrages zwischen thyssenkrupp und der Stadt Rottweil erforderlich gemacht. Ursprünglich war eine indirekte Beleuchtung vorgesehen. Nach Abschluss des Vertrags stellte sich jedoch heraus, dass diese nicht die gewünschte optische Wirkung erzielt und eine Installation technisch problematisch wäre. Die Architekten und Lichtplaner entwickelten daraufhin eine direkte Beleuchtung, die den Umweltanforderungen des Bebauungsplans gerecht wird und nun auch die Zustimmung des Rottweiler Gemeinderats fand. „Für die Menschen in Rottweil und der gesamten Region ist der Testturm zu einem neuen Wahrzeichen geworden. Dank der Beleuchtung wird der Turm bald auch nachts seine ganze Strahlkraft und Faszination entfalten“, freut sich Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß. „Rottweil erhält ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes. Damit ist die Konzeption vollendet, mit der die Architekten Helmut Jahn und Werner Sobek bereits bei der Projektvorstellung die Bürgerschaft begeistert haben.“ 

Ein weiteres Highlight sind ab 2019 die erweiterten Öffnungszeiten der Aussichtsplattform in 232 Metern Höhe. An 52 zusätzlichen Tagen im Jahr, im Schnitt also ein weiterer Tag pro Woche, heißt Deutschlands höchste Besucherplattform Gäste willkommen. Um so viele Besucher wie möglich von dem erweiterten Angebot profitieren zu lassen, sollen die Bonustermine beispielsweise erneut in die Schulferienzeit von Baden-Württemberg sowie auf besondere Regionaltermine fallen. „Dieses Vorgehen hat sich bereits 2018 bewährt, als die Bürger den gesamten August Zugang zur Plattform hatten“, so Beate Höhnle. „Sobald wir die neuen Termine für 2019 festgelegt haben, aktualisieren wir sie auf unserer Internetseite.“ Rund 240.000 Besucher haben inzwischen den spektakulären Ausblick über die umliegende Landschaft genießen können.

„Der Turm zeigt die von uns erhoffte Magnetwirkung und ist damit ein enormer Impuls für unsere touristische Entwicklung“, betont Rottweils Bürgermeister Dr. Christian Ruf. Die erweiterten Öffnungszeiten und andere Rahmenbedingungen wurden in einem zusätzlichen touristischen Vertrag festgehalten, dem der Gemeinderat ebenfalls zustimmte. „Der Vertrag gibt unseren Touristikern Planungssicherheit und gewährt thyssenkrupp als Betreiber des Turms gleichzeitig die notwendige Flexibilität bei den Forschungsarbeiten im Testturm“, erklärt Ruf den Zweck des Vertragswerks. „Vor allem dürfen sich aber die Besucher des Turms aus nah und fern auf zusätzliche Öffnungstage freuen, die sicherlich ganz gut zur eigenen Freizeitplanung passen werden.“

 

 

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